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Make

// Make
Automation & Agenten

// Beschreibung

Make (ehemals Integromat) ist eine No-Code-Plattform für komplexe Automatisierungen. Mit dem visuellen Builder lassen sich APIs, Datenbanken und KI-Services zu leistungsstarken Workflows verbinden.

// Anwendungsbereiche

  • Workflow-Automatisierung
  • API-Integration
  • Datenverarbeitung
  • KI-Pipelines
// Preise
Kostenlos (begrenzt) / $9/Monat (Core) / $16/Monat (Pro)
// AI Pirates Einschätzung

Unser Rückgrat für Kundenautomatisierungen. Flexibler als Zapier bei komplexen Szenarien und mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Besuchen: Make

// Deep Dive

Was ist Make.com 2026?

Make (vor dem Rebranding 2022 als Integromat bekannt) ist eine der führenden visuellen Automatisierungsplattformen weltweit und Stand Juni 2026 das mit Abstand mächtigste No-Code-Tool für komplexe Workflows. Das Versprechen: Was sonst eine Woche Entwicklerarbeit kostet, baust du in Make in wenigen Stunden zusammen — ohne eine einzige Zeile Code. Über 1.500 native App-Integrationen, ein generischer HTTP-Connector für alles andere und ein visueller Builder, in dem jede Operation, jeder Branch und jede Transformation als Knoten auf einer Leinwand sichtbar ist.

Im Gegensatz zu Zapier denkt Make nicht in linearen "Zaps", sondern in Scenarios — gerichteten Graphen mit Routern, Iteratoren, Aggregatoren, Fehlerhandlern und parallelen Pfaden. Diese Architektur macht Make zur ersten Wahl für mehrstufige Pipelines wie "Eingehende Rechnung per E-Mail → OCR via OpenAI Vision → Daten extrahieren → DATEV-Export → Slack-Benachrichtigung an Buchhaltung → Ablage in Google Drive". In KI-Workflow-Automation-Projekten ist Make 2026 unser Standard-Werkzeug.

Features im Detail

Visueller Scenario-Builder. Module werden per Drag-and-Drop auf eine Canvas gezogen und mit Linien verbunden. Jedes Modul zeigt seinen Input, Output und Status, und beim Testen läuft jedes Daten-Bundle einzeln durch — Debugging in Echtzeit ohne Logs durchwühlen.

Router, Iteratoren, Aggregatoren. Routers verzweigen Datenströme bedingt, Iteratoren splitten Arrays in einzelne Bundles und Aggregatoren fügen sie wieder zusammen. Diese drei Bausteine ermöglichen Workflows, die in Zapier viele einzelne Zaps benötigen.

Native KI-Module. Make hat 2026 dedizierte Module für OpenAI (GPT-4o, GPT-4 Turbo, DALL-E 3, Whisper), Anthropic Claude 4.5, Google Gemini 2.0, Mistral Large, Perplexity API und ElevenLabs. Jedes Modul akzeptiert Prompt-Templates mit Variablen aus früheren Schritten — perfekt für RAG-light, Klassifikation, Zusammenfassungen und kreatives Generieren.

Make AI Assistant. Seit Q1 2026 baut Make per Chat ganze Szenarien: "Wenn eine neue Lead-Zeile in Airtable auftaucht, schreibe eine personalisierte LinkedIn-Nachricht mit Claude und sende sie über Apollo." Das Tool generiert das Grundgerüst, du verfeinerst manuell.

Data Stores & Variables. Schlanke No-Code-Datenbanken direkt in Make für Zwischenspeicher, Cache und State-Management — kein Airtable-Workaround mehr nötig.

On-Premise-Connector. Über das Make Bridge-Modul lassen sich auch lokale Systeme (SAP, Dynamics, eigene SQL-Datenbanken) sicher in Cloud-Szenarien einbinden — relevant für DSGVO-kritische Branchen.

Custom Apps. Eigene API-Wrapper als wiederverwendbare Make-Apps publishen — entweder privat im eigenen Team oder öffentlich im Make-Marketplace.

Anwendungsfälle in der Praxis

CRM-Synchronisation. Bidirektionale Sync zwischen HubSpot, Pipedrive, Salesforce und Notion. Lead-Status-Änderungen werden in Echtzeit propagiert, mit Konfliktauflösung über Last-Write-Wins oder benutzerdefinierte Regeln.

E-Mail-Automation. Eingehende Support-Mails per Claude klassifizieren, in Zendesk anlegen, Standardantworten generieren und nur Eskalationen ans Team weiterleiten. Bei einem unserer Kunden halbiert das den First-Response-Aufwand.

Content-Pipelines. Blog-Brief in Notion → Claude-Outline → GPT-4o-Draft → Midjourney-Hero-Image → Ghost-Publish → Buffer-Social-Posts. Was früher zwei Tage gekostet hat, läuft in 40 Minuten.

Datenmigration. Einmalige oder regelmäßige Migrationen zwischen Legacy-Systemen, CSV-Imports, ETL-Light. Iteratoren splitten 50.000 Zeilen in handhabbare Batches.

Lead-Enrichment. Neue Leads aus Webformular → Apollo-Enrichment → Clearbit-Anreicherung → Score via OpenAI → Routing an passenden Sales-Owner in Slack.

Reporting. Tägliche Dashboards aus Google Analytics, Stripe, Mixpanel und HubSpot, automatisch zusammengeführt, per Claude in Prosa-Summary übersetzt und an die Geschäftsführung gemailt.

Pricing & Plans (Juni 2026)

Free ist kostenlos und bietet 1.000 Operations pro Monat, maximal zwei aktive Szenarien und 15 Minuten Mindest-Intervall — gut zum Lernen und für persönliche Automatisierungen. Core kostet 9 USD/Monat (10.500 Ops), Pro 16 USD/Monat (10.000 Ops plus Custom-Variablen, Priority-Queue und mehr Verbindungen), Teams 29 USD/Monat pro Sitz (Multi-User, Rollen, Templates). Enterprise ist preislich verhandelbar und bietet SSO, Audit-Logs, dediziertes EU-Hosting und SLA. Operations skalieren über Add-On-Packs ab 9 USD pro 10.000 Ops.

Vergleich: Make vs. n8n vs. Zapier vs. Power Automate

Make ist die ausgewogene SaaS-Wahl: visuell, mächtig, EU-gehostet, fair bepreist. n8n ist Open Source und self-hostable — beste Wahl für volle Datenkontrolle und unbegrenzte Operations zum Fixpreis. Zapier hat das größte App-Ökosystem (über 7.000 Apps) und die niedrigste Einstiegshürde, ist aber teurer pro Operation und schwächer bei Branching. Power Automate ist Microsofts Antwort und lohnt sich primär in M365-zentrierten Konzern-Setups mit Dataverse und Copilot Studio.

Unser Standard-Setup: Make für 80 Prozent der Workflows, n8n für sensible Branchen mit Self-Hosting-Pflicht, Zapier als Brücke zu Nischen-Apps, die in Make fehlen.

Tipps für Profis

1. Error-Handler nutzen. Jedes Modul kann einen Fehlerpfad haben — fang Timeouts, API-Limits und Auth-Probleme explizit ab statt das ganze Szenario crashen zu lassen.

2. Operations zählen. Iteratoren multiplizieren Ops drastisch. Vorher den erwarteten Verbrauch durchrechnen, sonst sind 10.000 Ops in einer Nacht verbraucht.

3. Templates wiederverwenden. Erfolgreiche Szenarien als Blueprint exportieren und im Team teilen — vermeidet Drift und beschleunigt Onboarding neuer Kollegen.

4. Data Stores für Idempotenz. Verarbeitete IDs in einem Data Store ablegen, beim nächsten Lauf prüfen — verhindert Duplikate bei Webhook-Retries.

5. EU-Hosting wählen. Beim Account-Setup das EU-Datacenter auswählen, bevor produktive Daten reinlaufen. Ein nachträglicher Wechsel ist mühsam.

Weiterführend: KI-Implementierung für strategische Einbindung, KI-Beratung für Audit und Use-Case-Mapping, sowie der Glossar-Eintrag KI-Workflow-Automation für den breiteren Marktkontext.

// Häufige Fragen

Was ist Make (ehemals Integromat)?
Make ist eine visuelle No-Code-Workflow-Automatisierungsplattform. Sie verbindet über 1.500 Apps und APIs in einem Drag-and-Drop-Builder zu komplexen Szenarien — von einfacher Datensynchronisation bis zu KI-Pipelines mit OpenAI, Claude und Gemini.
Wie unterscheidet sich Make von Zapier?
Make bietet einen visuellen Scenario-Builder mit Branching, Iteratoren und Aggregatoren — geeignet für komplexe, mehrstufige Workflows. Zapier setzt auf linearere Zaps mit niedriger Einstiegshürde. Make ist günstiger pro Operation und mächtiger bei verschachtelter Logik, Zapier hat das größere App-Ökosystem.
Was kostet Make 2026?
Make Free ist kostenlos mit 1.000 Operations/Monat. Core kostet 9 USD/Monat (10.000 Ops), Pro 16 USD/Monat (10.000 Ops + erweiterte Features), Teams 29 USD/Monat (Multi-User + Rollen) und Enterprise auf Anfrage. Operations skalieren über Add-On-Packs.
Welche KI-Modelle lassen sich in Make integrieren?
Make hat native Module für OpenAI (GPT-4, GPT-4o, DALL-E), Anthropic Claude (3.5, 4, 4.5), Google Gemini, Mistral, Perplexity, ElevenLabs, Hugging Face und über HTTP-Module beliebige weitere LLM-APIs. KI-Schritte lassen sich mit Routern und Iteratoren kombinieren.
Ist Make DSGVO-konform für deutsche Unternehmen?
Ja, Make hat seinen Hauptsitz in Tschechien (EU) und bietet einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA) sowie EU-Hosting. Für sensible Daten empfiehlt sich der EU-Datacenter-Plan und Einsatz nur EU-basierter Drittdienste in den Szenarien.
Wann lohnt sich n8n statt Make?
n8n lohnt sich, wenn Self-Hosting, volle Datensouveränität, eigener Code in Workflows und unbegrenzte Operations zum Fixpreis wichtig sind. Make ist die bessere Wahl für Teams ohne DevOps-Ressourcen, die schnell starten wollen und SaaS-Komfort bevorzugen.

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